In 70 bis 90 % der Backformen steckt PFAS. Auch in deiner?

PFAS vrije bakvormen van Cook & Pan met koekjes, muffins en een ovenschaal

Deine Pfanne hast du ersetzt. Bewusst, denn du hast über PFAS gelesen und dachtest: das Zeug will ich nicht in meinem Essen haben. Gut gemacht. Nur liegt in deinem unteren Küchenschrank wahrscheinlich noch ein Stapel Backformen, über die du nie nachgedacht hast. Dieselbe schwarze Schicht, dieselbe Chemie, nur eben mit einem Kuchen drin.

Was PFAS ist und warum es nicht mehr verschwindet

PFAS ist kein einzelner Stoff, sondern eine Familie von Tausenden. Sie alle haben eine starke Kohlenstoff-Fluor-Bindung, und genau die macht sie für Hersteller so attraktiv: Wasser perlt ab, Fett haftet nicht, Hitze macht ihnen nichts aus. Praktisch für eine Backform. Weniger praktisch für die Welt, denn dieselbe Bindung baut sich in der Natur kaum ab. Daher der Spitzname forever chemicals.

PFOA, vielleicht das bekannteste, ist in der EU inzwischen verboten. Aber ein Verbot für einen einzelnen Stoff ist nicht dasselbe wie ein Verbot für die ganze Familie. Es sind genug Neffen und Nichten übrig geblieben, die noch ganz normal produziert werden.

Warum ausgerechnet Backformen so oft PFAS enthalten

Bei einer Pfanne achtest du auf Marke, Material und Preis. Bei einer Backform achtest du darauf, ob sie in deinen Ofen passt. Genau da geht es schief. Backformen sind eine Kategorie, über die fast nie kommuniziert wird, also greifen Hersteller zur billigsten Antihaftschicht, die es gibt. Und das ist seit Jahrzehnten eine Fluorbeschichtung.

Wir haben unser eigenes Sortiment schon vor Jahren auf PFAS durchleuchtet. Als wir dieselbe Brille auf die Backwelt gesetzt haben, sind wir ehrlich erschrocken.

70 bis 90 Prozent, und das ist kein Tippfehler

Aus unserer eigenen Marktrecherche zu Aluminium-Backformen kommt ein Anteil von 70 bis 90 Prozent mit PFAS, PTFE, PFOA oder Teflon in der Beschichtung. Sieben bis neun von zehn. Das ist kein Ausreißer am unteren Ende des Marktes, das ist schlicht der Markt.

Und das Verrückte ist: fast niemand weiß es. Auf der Verpackung steht "Antihaft" und damit endet die Information. Dieselbe Stille, die wir vorher bei Pfannen gesehen haben, worüber wir schon geschrieben haben, als wir PFAS in deiner Pfanne und deiner Regenjacke nebeneinandergelegt haben.

Die Namen, auf die du achten musst

Hersteller sind kreativ mit Worten. Diese Begriffe bedeuten in der Praxis alle ungefähr dasselbe:

  • PTFE, der technische Name. Ist selbst ein PFAS.
  • Teflon, ein Markenname für PTFE. Klingt vertraut, ist es nicht.
  • PFOA, früher bei der Produktion verwendet, in der EU verboten. Steht manchmal noch als Beruhigung dabei: "PFOA frei". Das sagt nichts über den Rest.
  • Fluorpolymer oder Fluorbeschichtung, dieselbe Geschichte in netteren Worten.
  • "Antihaft" ohne weitere Erklärung. Wenn eine Marke stolz auf ihre Beschichtung ist, nennt sie sie beim Namen. Tut sie das nicht, weißt du genug.

So prüfst du in fünf Minuten, was in deinem Schrank liegt

  1. Hol alles raus. Ja, auch die Muffinform von deiner Schwiegermutter.
  2. Schau, ob noch ein Aufkleber, ein Kärtchen oder eine Anleitung dabei ist. Suche den Namen der Beschichtung.
  3. Keine Info? Suche online nach der Marke plus dem Wort PFAS. Eine Marke, die PFAS frei ist, schreit das von den Dächern.
  4. Immer noch unsicher? Schau dir die Schicht selbst an. Tiefschwarz, glänzend, weich im Griff und leicht zu zerkratzen deutet auf eine Fluorbeschichtung hin.
  5. Leg alles beiseite, was du nicht zuordnen kannst. Das ist deine Austauschliste.

Was passiert, wenn deine Form zu heiß wird

Eine Fluorbeschichtung ist stabil, solange du innerhalb der Linien bleibst. Gehst du darüber hinaus, etwa mit einer leeren Form beim Vorheizen oder einem Grill, der viel heißer wird als du denkst, beginnt das Material sich zu zersetzen und es entstehen Dämpfe. Vogelhalter kennen diese Geschichte bereits: Wellensittiche überleben das nicht.

Beim Backen bleibst du meistens unter dieser Grenze. Aber "meistens" ist ein komisches Wort, wenn es um dein Essen geht.

Kratzer machen das Problem größer

Jeder Kratzer ist eine Stelle, an der die Beschichtung nicht mehr heil ist. Bei einer Tortenform passiert das schneller als du denkst, denn du schneidest darin, du hebelst mit einem Messer am Rand entlang, du stapelst die Formen im Schrank aufeinander. Wir haben schon früher darüber geschrieben, warum Metall und eine Antihaftschicht keine Freunde sind, und für Backformen gilt das doppelt.

Auflaufform von Cook & Pan mit Gratin neben einem Backblech mit Keksen

Und was ist mit deinem Backpapier?

Gute Frage, und die Antwort ist weniger beunruhigend als du erwartest. Klassisches Backpapier hat meistens eine Silikonschicht und kein PFAS. Bei fettdichtem Papier, Wegwerfverpackungen und manchen Airfryer-Einlagen sieht das anders aus. Dort tauchen Fluorverbindungen durchaus auf. Kurz gesagt: deine Backform ist das größere Problem, dein Backpapier das kleinere. Aber beides ist einen Blick wert.

Was eine PFAS freie Backform dann ist

Eine echte PFAS freie Form hat eine Beschichtung auf Silica-Basis, auch Keramikbeschichtung genannt. Diese Schicht ist hart statt weich, sie zerkratzt also weniger schnell, und Fluor ist nicht drin. Unsere heißt Greenshield, und es ist genau dieselbe Beschichtung wie auf unseren PFAS freien Pfannen. Sie ist rund 2,5 mal so haltbar wie die durchschnittliche Antihaftschicht, die du auf Backformen findest.

Ehrlich dazu: keramisch bedeutet nicht, dass deine Form aus massiver Keramik ist. Es ist eine Beschichtung auf Metall. Wer behauptet, das sei unzerstörbar, verkauft dir eine Geschichte. Was es sehr wohl ist: hart, fluorfrei und deutlich widerstandsfähiger im Alltag. Was genau in so einer Schicht steckt, haben wir in dem Beitrag über unsere keramische Antihaftbeschichtung aufgedröselt.

Warum wir bei der Pfanne angefangen haben und erst jetzt beim Ofen

Unsere Pfannen sind schon länger PFAS frei. Logisch, denn dort entsteht die meiste Hitze und dort steht die meiste Zeit. Aber wir bekamen immer häufiger dieselbe Frage herein, per Mail, über Instagram, über den Kundenservice: habt ihr auch Backformen? Wann kommt ein Ofenset? Jemand schrieb wörtlich, dass er seine ganze Küche von Cook & Pan wollte.

Das konnten wir schlecht ignorieren. Also haben wir unsere besten Kunden gefragt, monatelang recherchiert, und erst dann gebaut.

Aluminierter Stahl, und warum das etwas ausmacht

Die meisten Backformen sind dünnes Blech. Du nimmst sie hoch und sie biegen sich schon durch, und im Ofen übersetzt sich das in ungleiche Hitze: die Ränder sind fertig, während die Mitte noch Teig ist. Unser PFAS freies Backset von Cook & Pan ist deshalb aus aluminiertem Stahl. Dicker, schwerer, und es biegt sich nicht weg, sobald du einen Kuchen hineingießt.

Im Set stecken eine runde Kuchenform, eine tiefe Auflaufform, ein Backblech, eine Kastenform, eine Muffinform mit sechs Mulden, ein Abkühlgitter aus Edelstahl und drei Filzschoner, damit alles stapelbar aufeinanderpasst. In Go Ivory und Taupe of Mind, denselben Farben wie die Pfannen, die vielleicht schon in deinem Schrank stehen.

So baust du deinen Backschrank Schritt für Schritt um

Alles auf einmal wegwerfen musst du nicht, und es wäre auch schade. Arbeite von viel zu wenig Gebrauch:

  • Fang beim Backblech an. Das benutzt du am häufigsten und es bekommt die meiste Hitze ab.
  • Danach die Kuchenform und die Kastenform, denn dort sitzt dein Gebäck am längsten drin.
  • Dann die Muffinform, wo du mit Papierförmchen übrigens schon einen Teil des Kontakts wegnimmst.
  • Formen, die du einmal im Jahr zu Weihnachten holst: die dürfen nach hinten.
  • Wirf alte Formen nicht einfach in den Restmüll. Metall gehört zum Metall, und der Wertstoffhof weiß damit umzugehen.

Häufig gestellte Fragen zu PFAS in Backformen

Ist Aluminium an sich schädlich?

Aluminium ist nicht dasselbe wie PFAS. Bei aluminiertem Stahl kommt dein Essen ohnehin nicht mit dem Metall in Berührung, denn dazwischen liegt die Keramikbeschichtung.

Sind Silikonformen dann die Lösung?

Sie enthalten kein PFAS, das stimmt. Aber sie backen labberig, stehen wackelig auf deinem Ofengitter und sind schwer richtig sauber zu bekommen. Kein PFAS bedeutet nicht automatisch gutes Backwerkzeug.

Woher weiß ich sicher, dass eine Marke PFAS frei ist?

Wenn es nicht ausdrücklich dasteht, geh davon aus, dass es drin ist. Marken, die es geregelt haben, schreiben es auf die Verpackung, auf die Produktseite und auf die Website.



💡 Achtung: Wir kochen gerne mit Mut, aber Sicherheit steht immer an erster Stelle. Mehr dazu findest du auf unserer Disclaimer-Seite.

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