Warum Bräter nicht nur für Schmorgerichte sind

Cook & Pan braadpan als allrounder

Frag zehn Leute, wofür sie ihren Bräter benutzen, und neun sagen: Schmorgericht. Lecker, aber schade. Diese schwere, breite Pfanne mit Deckel kann viel mehr als ein paar Stunden auf kleiner Flamme köcheln. Im Gegenteil: Du brauchst sie fast das ganze Jahr über.

Der Bräter hat ein Image-Problem

Für viele ist der Bräter ein Wintergerät: Er kommt im Oktober aus dem Schrank und verschwindet im März wieder. Das ist schade, denn er ist vielleicht die vielseitigste Pfanne, die du im Schrank hast. Ein guter Bräter ist breit, schwer, schließt gut ab und verteilt die Wärme gleichmäßig. Das sind genau die Eigenschaften, die du das ganze Jahr nutzen willst.

Was einen Bräter eigentlich besonders macht

Ein echter Bräter kombiniert Höhe, Fläche und Gewicht. Der breite Boden gibt Platz, um Fleisch oder Gemüse anzubraten, ohne dass es dampft. Die hohen Ränder halten die Soße drin. Und der Deckel macht ihn perfekt zum langsamen Garen, ohne dass die Flüssigkeit verdampft. Es ist fast ein Hybrid zwischen Pfanne und Topf, mit den Vorteilen beider.

Cook & Pan - Warum Bräter nicht nur für Schmorgerichte sind

Acht Wege, deinen Bräter öfter aus dem Schrank zu holen

  • Ganzes Hähnchen oder großes Stück Fleisch anbraten und im Ofen fertig garen
  • Pasta für vier bis sechs Personen kochen und Soße direkt darin zubereiten
  • Risotto rühren auf breitem, dickem Boden
  • Karotten, Kartoffeln oder Fenchel mit Deckel rösten
  • Suppe oder Brühe ziehen, ohne dass sie überkocht
  • Currys oder Schmorcurrys mit Kokosmilch und Gewürzen
  • Aufläufe, die auf dem Herd starten und im Ofen enden
  • Sogar Apfelkuchen oder Clafoutis backen (ja, wirklich)

One-Pot-Gerichte: Dafür wurde der Bräter erfunden

Wenn eine Pfanne nach One-Pot-Gerichten schreit, ist es der Bräter. Du brätst Zwiebel und Knoblauch an, fügst Fleisch oder Fisch hinzu, gibst Gemüse und Brühe dazu, Deckel drauf und fertig. Keine drei Pfannen zum Spülen, kein überkochender Reis auf einer anderen Platte. Brauchst du Inspiration? Lies unsere Tipps zum Slow Cooking ohne Anbrennen und du siehst sofort, warum ein Bräter das ganze Jahr praktisch ist.

Pasta aus einer Pfanne: weniger Aufwand, mehr Geschmack

Viele kochen Pasta in einem extra Topf und die Soße daneben. Das muss nicht sein. Ein Bräter mit 28 oder 30 cm hat genug Volumen für Pasta für vier bis sechs Personen, mit Soße. Die Pasta gibt ihre Stärke an die Soße ab, was eine cremigere Bindung ohne Sahne ergibt. Der Bräter ist damit fast eine Servierschale, die zufällig auch kocht.

Risotto, Reis und alles, was langsam garen will

Risotto braucht eine breite Pfanne mit dickem Boden. Zu dünn und der Reis brennt an, zu schmal und das Garen wird ungleichmäßig. Auch Pilav, paellaartige Reisgerichte und Biryani gelingen im Bräter hervorragend. Die Wärme verteilt sich gleichmäßig, der Deckel hält den Dampf, und du hast Platz, um durchzurühren, ohne dass Reis über den Rand springt.

Currys, Tajines und Schmorgerichte aus aller Welt

Der Bräter ist nicht typisch niederländisch. Fast jede Küchenkultur hat eine Variante: die französische Cocotte, die marokkanische Tajine, die japanische Donabe. Alle sind dafür gemacht, langsam mit Deckel zu garen. Ein grünes Curry aus Thailand, ein Rendang aus Indonesien, ein Chili aus Mexiko: dein Bräter packt sie alle, das ganze Jahr. Auf der Suche nach einem guten? Lies zuerst unsere Checkliste mit 5 Fragen vor dem Bräterkauf.

Vom Herd in den Ofen: das Geheimnis einer guten Kruste

Einer der unterschätztesten Tricks der Küche: ein Gericht auf dem Herd starten und im Ofen vollenden. Du brätst Fleisch oder Gemüse scharf an, gibst Flüssigkeit und Gewürze dazu und stellst die ganze Pfanne in den Ofen. Keine zweite Form, kein Umfüllen. Das funktioniert nur, wenn deine Pfanne ofenfest ist. Unsere keramischen Bräter halten bis zu 200 Grad im Ofen aus. Mehr zum Übergang? Lies unseren Guide zu ofenfesten Pfannen.

Warum ein keramischer Bräter unsere Wahl ist

Bei Cook & Pan setzen wir bewusst auf eine keramische Antihaftbeschichtung in unseren Brätern. Kein PFAS, kein PTFE, keine unnötige Chemie. Aber eine Schicht, die sauberes Anbraten ermöglicht und alles wieder leicht löst. Wer mehr darüber wissen will, warum Keramik clever ist, findet unseren ausführlichen Beitrag zu den Vorteilen keramischer Pfannen.

Auch geeignet für Induktion (und alle anderen Quellen)

Ein guter Bräter funktioniert auf Gas, Elektro, Keramik und Induktion. Alle unsere Bräter haben einen induktionstauglichen Boden und meistern jede Wärmequelle. Schau dir unsere Bräter für Induktion an, wenn du diese Kochplatte hast. Tipp: koche bei 70 bis 80 Prozent Maximum, das spart Verschleiß und lässt die Wärme besser durchziehen. Warum das clever ist, liest du im Beitrag zum nachhaltigen Kochen.

Welche Größe passt zu deiner Küche?

Einen Bräter wählst du nach Haushaltsgröße und Kochstil. Ein paar Richtwerte:

  1. 24 cm: für ein bis zwei Personen oder als Zusatz zur größeren Pfanne
  2. 26 cm: das Allroundformat für eine Familie zu dritt
  3. 28 cm: ideal für vier Personen und One-Pot-Gerichte
  4. 30 cm: für große Familien, Gäste oder wer in Batches kocht

Bei Zweifeln zwischen Größen lieber eine Nummer größer wählen. Ein zu kleiner Bräter kocht über. Ein etwas zu großer macht es auch mit weniger Inhalt prima.

Was den Bräter von Wok oder Schmorpfanne unterscheidet

Manche verwechseln den Bräter mit anderen Pfannen. Eine Wokpfanne hat schräge Wände und ist zum schnellen Pfannenrühren gedacht. Eine Schmorpfanne hat niedrigere Ränder, ist für schnelle Gerichte mit Soße. Der Bräter sitzt dazwischen: hoch genug, um Flüssigkeit zu halten, breit genug zum Anbraten, schwer genug für gleichmäßiges Garen. Willst du einen Wok auf Induktion einsetzen? Lies unseren Rat zur besten Wokpfanne für Induktion.

Kombiniere den Bräter mit der richtigen Grundausstattung

Ein Bräter steht selten allein in der Küche. Eine gute Bratpfanne, ein Suppentopf und ein Stieltopf ergänzen ihn. Willst du auf einmal ein komplettes Set, schau auf unsere Kochtopf-Sets, in denen der Bräter oft enthalten ist. Lieber einzeln? Dann sieh dir alle Bräter an und stelle deine Kombination zusammen.

Ein paar Dinge, die du mit deinem Bräter nicht tun solltest

  • Nicht leer auf höchster Stufe vorheizen: Keramik leitet zu effizient für so einen Schock
  • Nicht direkt nach dem Kochen unter kaltes Wasser: Thermoschock kann die Beschichtung angreifen
  • Keine Stahlspatel oder Metalllöffel: Holz oder Silikon bleibt die goldene Regel
  • Keine aggressiven Spülmaschinentabs oder Eco-Modus: Handwäsche verlängert die Lebensdauer deutlich
  • Kein Backspray: Das hinterlässt einen klebrigen Film, der die Keramikbeschichtung müde macht

Der Bräter als Küchenheld in jeder Saison

Probier deinen Bräter mal im Juli für ein One-Pot mit Zucchini und Hähnchen oder für ein Risotto mit Erbsen. Du merkst schnell, dass er nicht nur für dunkle Monate gemacht ist. Der Bräter ist keine Saisonpfanne, er ist ein Allrounder, der zufällig auch grandios für Schmorgerichte ist. Gib ihm den Platz, den er verdient: vorn im Schrank, einsatzbereit.



💡 Achtung: Wir kochen gerne mit Mut, aber Sicherheit steht immer an erster Stelle. Mehr dazu findest du auf unserer Disclaimer-Seite.

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