Wenn auf deiner Pfanne „PFAS-frei“ steht, darfst du ruhig nachhaken. Was steckt dann eigentlich drin? Eine gute Frage, und eine, um die wir als Gründer nie herumreden wollen. Also hier die ehrliche Antwort, ganz ohne glatte Sprüche. Glatt sollen nur die Pfannen sein.
Warum „PFAS-frei“ allein nicht reicht
Das Label ist inzwischen überall. Auf Bratpfannen, Backformen, Toastereisen, du kennst das. Aber „frei von“ sagt dir nur, was nicht drin ist. Es sagt dir nicht, was stattdessen auf dem Boden aufgebracht wurde, wie es hergestellt wird und was du davon erwarten darfst. Als Gründer von Cook & Pan ist mir das zu wenig. Du kochst jeden Tag darin, also darfst du auch wissen, womit.
Kurz zurück: Was war PFAS noch gleich?
PFAS ist eine große Familie synthetischer Stoffe, die jahrelang eingesetzt wurde, um Dinge glatt und wasserabweisend zu machen. Auch Teflon (PTFE) gehört dazu. Das Problem: PFAS baut sich kaum ab, reichert sich in Mensch und Umwelt an und wird in Studien mit gesundheitlichen Beschwerden in Verbindung gebracht. Du willst die ganze Erklärung? Die findest du in unserem Blog Was ist PFAS? Pfannen ohne PFAS und in der Geschichte darüber, warum wir uns für eine teflonfreie Küche entscheiden. Auch PFOA, ein bekannter Stoff aus dieser Familie, bekommt eine eigene Erklärung: Was ist PFOA und warum willst du es nicht in deiner Pfanne haben? Hier geht es um die umgekehrte Frage.
Was steckt in unseren Pfannen? Drei Materialien
Bei Cook & Pan hast du es mit drei Materialfamilien zu tun. Keine Überraschungen, kein Kleingedrucktes:
- Geschmiedetes Aluminium mit keramischer Antihaftbeschichtung: leicht, schnell heiß und herrlich glatt, mit einer magnetischen Bodenplatte für Induktion.
- Edelstahl in 3-Schicht-Konstruktion, mit keramischer Antihaftbeschichtung: unsere Honey-Linie. Robust von außen, glatt von innen.
- Gusseisen mit Emaille-Schicht: schwer, markant und gemacht, um Wärme zu speichern.
Achte auf den ersten Punkt. Unsere „Keramikpfannen“ sind also keine Pfannen aus Ton oder Stein. Es ist eine Aluminiumpfanne mit einer keramischen Schicht darauf. Das sagen wir lieber laut, bevor du es zu Hause selbst entdeckst.
Die Keramikschicht: glatt und ohne PFAS
Die Antihaftschicht auf unseren Aluminiumpfannen ist eine keramische Sol-Gel-Beschichtung. Sie sitzt innen und außen auf der Pfanne und wird im Ofen zu einer glatten, harten Oberfläche gehärtet. Es sind weder PFAS noch PFOA oder PTFE enthalten. Du willst es selbst sehen? Schau dir alle unsere Keramikpfannen im Überblick an.
Eine Linie, nur für Keramik
„PFAS-frei“ steht und fällt auch damit, wo deine Pfanne beschichtet wird. In Fabriken, in denen PFAS-haltige und keramische Beschichtungen auf derselben Linie laufen, können Reste der einen Beschichtung auf die andere gelangen. Deshalb haben wir mit unserer Fabrik eine eigene Beschichtungslinie nur für keramische Beschichtungen eingerichtet. Auf dieser Linie wird keine PFAS-haltige Beschichtung verarbeitet. Das macht mehr Mühe, aber genau die Mühe nehmen wir gern auf uns.
Wer prüft das eigentlich?
Nicht nur wir. Unsere keramischen Pfannen lassen wir unabhängig testen. Das Labor Light Labs hat nach 30 verschiedenen PFAS-Stoffen gesucht, darunter PFOA und PFOS, und keinen einzigen gefunden: Bei allen 30 steht „nicht nachgewiesen“, das heißt, der Wert liegt unter der Nachweisgrenze. Diese Ergebnisse kannst du selbst auf unseren Produktseiten unter „Labresultate ansehen“ einsehen. Außerdem wurden unsere keramischen Bratpfannen von SGS geprüft, nach den europäischen Regeln für Lebensmittelkontakt und dem strengeren deutschen LFGB, unter anderem auf den Übergang von Stoffen in dein Essen, Schwermetalle und Farbabgabe. Ehrlich gesagt: Ein Labor misst eine Probe zu einem bestimmten Zeitpunkt, das ist keine Garantie für immer. Deshalb schauen wir auch darauf, wie die Beschichtungslinie eingerichtet ist.
Edelstahl mit Aluminiumkern
Die Pfannen der Honey-Linie bestehen aus zwei Lagen Edelstahl mit einem Aluminiumkern dazwischen. Der Edelstahl macht die Pfanne robust, der Kern verteilt die Wärme schnell und gleichmäßig. Innen sitzt dieselbe Keramikschicht. Also nein, auch unsere Edelstahlpfannen sind nicht „reiner Edelstahl ohne Beschichtung“. Diese Linie haben wir nicht, und wir tun auch nicht so. Mehr dazu findest du bei den Edelstahlpfannen der Honey-Linie.
Gusseisen: der altmodische Held im modernen Look
Gusseisen ist das Material, das in der Küche am längsten hält. Es speichert Wärme und gibt sie ruhig und gleichmäßig wieder ab, ideal zum Schmoren und Köcheln. Unsere Gusseisenpfannen haben eine Emaille-Schicht, die das Eisen schützt und die Pflege leicht macht. Es gibt keine Antihaftschicht, die sich abnutzen kann, und damit auch kein PFAS. Auf Gusseisen geben wir 25 Jahre Garantie. Alles zu den Modellen findest du bei unseren Gusseisenpfannen.
Was du in unseren Pfannen nicht findest
Das ist die kurze Liste, die mir persönlich am wichtigsten ist:
- Kein PFAS, kein PFOA und kein PTFE (Teflon).
- Keine Beschichtung, die auf derselben Linie entstanden ist wie PFAS-haltige Beschichtungen.
- Keine Versprechen ohne Beweis: Die Laborergebnisse kannst du selbst einsehen.
Dasselbe gilt für unser PFAS-freies Backformen-Set. Denn an Backformen denkt fast niemand, dabei stecken auch dort Beschichtungen drin.
Ehrlich: Was eine Keramikschicht kann und was nicht
Eine Keramikpfanne ist nicht unverwüstlich. Das sage ich dir gleich. Die Schicht ist hart, mag aber weder Schocks noch Anbrennen. Deshalb funktioniert sie am besten auf niedriger bis mittlerer Stufe, mit Holz- oder Silikonbesteck. Für sehr hohe Hitze, etwa zum scharfen Anbraten eines Steaks, passt Gusseisen oder Edelstahl oft besser zu dir. Das ist keine Schwäche, so funktionieren Materialien eben. Für das tägliche Braten brauchst du aber kaum mehr als eine gute Bratpfanne ohne PFAS.
So bleibt deine Pfanne lange schön
Mit ein paar einfachen Gewohnheiten hast du jahrelang Freude daran:
- Erhitze deine Pfanne langsam und lass sie nie leer auf höchster Stufe stehen.
- Nimm Holz, Silikon oder hitzebeständigen Kunststoff, kein scharfes Metall.
- Lass die Pfanne abkühlen, bevor du sie mit Wasser abspülst.
- Spül von Hand; das ist immer am schonendsten für die Schicht.
- Leg ein Tuch oder einen Pfannenschutz zwischen gestapelte Pfannen.
Muss eine Pfanne eingebrannt werden? Bei uns nicht. Wie das funktioniert, liest du in Muss man eine Pfanne einbrennen? (Spoiler: bei uns nicht!).
Unser Versprechen: Garantie, die du nachprüfen kannst
Schöne Worte kosten nichts, deshalb setzen wir Fristen darunter. Auf unsere Gusseisenpfannen gibt es 25 Jahre Garantie, auf alle übrigen Produkte 7 Jahre auf Fertigungs- und Materialfehler und auf die Funktion der keramischen Schicht 2 Jahre. Du bist noch unsicher? Dann hast du 60 Tage zum Probekochen: zu Hause ausprobieren und zurückschicken, wenn sie doch nicht zu dir passt.
So findest du die Pfanne, die zu dir passt
Du kochst vor allem Eier, Gemüse und Pasta? Dann bist du mit Aluminium oder Edelstahl mit Keramikschicht gut beraten. Du liebst Eintöpfe und eine Pfanne, die Generationen überdauert? Dann ist Gusseisen dein Kandidat. Du willst deine ganze Küche auf einmal erneuern? Dann schau dir das Pfannenset ohne PFAS an. Und du kochst auf Induktion? Alle unsere Pfannen funktionieren darauf, also wirf gern einen Blick auf die Pfannen für Induktion.
Also: Was verwenden wir denn nun?
Eine keramische Beschichtung ohne PFAS, PFOA und PTFE, Edelstahl, Aluminium und Gusseisen mit Emaille. Keine vagen Versprechen, kein Kleingedrucktes. Dass du Fragen dazu stellst, was in deiner Pfanne steckt, ist genau richtig, und wir beantworten sie gern. Schreib uns einfach, wenn du noch etwas wissen willst; wir erklären es so, wie wir es auch zu Hause erzählen würden.
Teun, Gründer von Cook & Pan
💡 Achtung: Wir kochen gerne mit Mut, aber Sicherheit steht immer an erster Stelle. Mehr dazu findest du auf unserer Disclaimer-Seite.























